Hast du schon mal was von „Emotionalisierung“ gehört? Und wie es dir helfen kann?

Erinnerst du dich an die Unterschiede, wenn du dir etwas aus dem tiefsten Herzen wünschst oder du einfach nur gedanklich denkst, dass wäre ganz nett? Welches hat mehr Kraft und hat sich eher in deinem Leben manifestiert? Wo bist du eher in die Handlung gegangen und hast die Möglichkeiten, die sich dir boten, beim Schopfe gepackt?

 

Es wird viel über Visualisierung gesprochen und Vorstellungskraft schafft Wirklichkeit. Ich möchte dir heute „Emotionalisierung“ vorstellen, denn ausschlaggebend sind die vor allem die Gefühle, welche du dir vermehrt in deinem Leben wünschst.  

Vorstellungskraft schafft Wirklichkeit. Das was der Mensch sich vorstellt, kann er auch in sein Leben ziehen (siehe auch Artikel Gesetz der Anziehung  ). Dabei gibt es verschiedene Formen, sich etwas vorzustellen oder zu wünschen. 

 

Manch einer setzt eine Intention, eine feste Absicht für etwas. Ein anderer verwendet das Gebet, um seine Wünsche mitzuteilen. Jemand anderes schreibt es in seinem Tagebuch, teilt es einem Freund mit oder malt ein Bild über seinen Wunsch. Alles verschiedene Arten und Formen die eigenen Energien in eine fokussierte Richtung zu bringen und Klarheit dabei zu entwickeln.

 

Eine der meist verbreiteten Techniken im Mentaltraining ist die Visualisierung.  Dabei werden die Augen geschlossen und sich genau vorgestellt, wie die Situation aussehen soll und man tritt selbst in die  Situation ein, wie ein Schauspieler, der in seinem eigenen Film mitspielt.

 

Wir kennen die Visualisierungsübungen vor allem von den Sportlern: Wenn sie vor dem Start ihre „Trockenübungen“ machen und mit geschlossenen Augen genau den Ablauf durchgehen. Das Gehirn kann dabei nicht unterscheiden, ob es sich um ein wirkliches Erleben oder nur um eine Vorstellung handelt. Der Sportler übt dabei gedanklich die Abläufe und verbindet sich mit seinem optimalen sportlichem Verlauf/ Ziel.

 

Aus diesem Vorbild ist nun eine Vorstellung in den Köpfen entstanden, dass man sich sein Ziel nur vorstellen braucht - so genau wie möglich und mit vielen Einzelheiten.  Das funktioniert sehr gut für Ziele in der nahen Zukunft, wie z.B. das nächste Meeting, ein derzeitiges Projekt, ein Hausbau.

 

Wenn es darum geht, in dein Leben zu ziehen, was dich glücklich macht, dann langt die Vorstellungskraft nicht, denn der Verstand ist begrenzt.

 

Ich nenne es daher „Emotionalisierung“, um dir die gewünschten Gefühle in dein Leben anzuziehen. Du verbindest dich dabei intensiv mit den Gefühlen und Emotionen, die du schon einmal erlebt hast, sei es als Kind oder auch in der Gegenwart, von denen du dir mehr wünschst bezüglich eines bestimmten Lebensbereiches. .

 

Als Beispiel für deinen ultimativen Job oder Business: Was möchtest du bei der Ausübung fühlen (Spaß, Energie, Leichtigkeit, Sinnhaftigkeit, Schaffenskraft, im Flow sein…)?

 

Die gleiche Frage kannst du dir mit deinem optimalen PartnerIn stellen: Was möchtest du in der Partnerschaft fühlen (Dankbarkeit, Liebe, Wertschätzung, Freude, Verbundenheit…)?

 

Es ist viel wirkungsvoller, sich komplett in die Gefühle zu begeben, von Innen heraus die emotionale Schwingung zu erhöhen, als nur im Kopf ein Gedankenkonstrukt aufzubauen.

 

PRAXIS-TIPP

 

„Emotionalisierung“:

 

Wähle einen Bereich in deinem Leben aus, wo du den Wunsch der Veränderung hast

Nehme dir täglich ein paar Minuten Zeit und begebe dich in die Emotionen und Gefühle, so wie du optimaler Weise den Bereich erleben möchtest.

 

Erinnere dich dabei an Situationen, wo du dieses Gefühl schon einmal erlebt hast und lasse es wieder in dir aufsteigen und durch deinen ganzen Körper strömen. Nimm dieses Gefühl speziell in deinem Herzen wahr und gebe es von dort hinaus in die Umgebung und die ganze Welt.

 

Sei dir dabei gewiss, dass du dich dabei mit deinem Wunsch auf tiefer Herzensebene verbunden hast und das die Erfüllung jetzt auf dem Weg zu dir ist.

 

von Autorin Frauke K. Hamann 

www.fraukehamann.com

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